Atmung und Lunge
Deutliche Weitenschwankungen beim Gesunden
Geringe Weitenschwankungen beim CF-Patienten mit fortgeschrittener Lungenerkrankung (Emphysem usw.)
Durch die Atmung, besonders durch die Tätigkeit des Zwerchfells,
vergrößern sich der Brustraum und die Atremwege des Gesunden
bei der Einatmung /siehe Abbildung oben); bei der Ausatmung verengen sie
sich (Weitenschwankungen). Diese Weitenschwankungen sind gelichzeitig eine
wichtige Voraussetzung für den Schleimtransport zum Mund hin.
Das Ausmaß der Weitenschwankungen der Bronchien hängt wesentlich
von der Beweglichkeit des Brustkorbs ab. Bei fortgeschrittener Lungenerkrankung
droht eine Erstarrung des verformten Brustkorbs (siehe Abbildung unten),
so daß Atmung und Schleimtransport behindert werden. Mit einer speziellen
Krankengymnastik ("Thoraxmobilisation") muß dieser Entwicklung entgegengewirkt
werden.